20.09.2021

Feuerwehr auf Reisen an die Ostsee - Fischland / Darß / Rügen

„Endlich können wir wieder eine Reise machen.“ Nach dem coronabedingten Ausfall im letzten Jahr konnte die diesjährige 4-Tages-Fahrt des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) an die Ostsee starten.

Reisegruppe in Ahrenshoop

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An der von Martin Ahlers (Wendeburg) organisierten Fahrt nahmen Kameraden/innen aus fast allen Kommunen teil; zwar weniger als sonst, aber es waren darunter auch 4 Teilnehmer, die erstmalig im Kreise der Feuerwehr dabei waren.

Auf der Hinfahrt im modernen Reisebus haben wir die alte Hansestadt Lüneburg kennen gelernt. Durch große und leicht abbaubare Salzvorkommen hat die Stadt früh großen Reichtum erlangt. Dieses ist auch in der Bebauung zu sehen. Der Nachteil ist allerdings, dass Teile der Stadt durch den Salzabbau sinken. Heute ist Lüneburg auch bekannt durch die ARD-Serie "Rote Rosen"; da haben wir einige Drehorte (Rathaus, Alter Kran) erkannt. Weiter ging es in unser Quartier für die nächsten Tage, in das Pommernhotel in Barth/Ostsee, von dem aus wir unsere Tagestouren gestartet haben.

Mit fachkundiger Reiseleitung haben wir den Ausflug auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gemacht, die die Ostsee auf der einen und die Boddengewässer auf der anderen Seite trennt. In den bekanntesten Badeorten Zingst und Prerow haben wir Stopps gemacht und Urlaubsfeeling genossen. Ahrenshoop gilt als Künstlerkolonie und Malschule, sodass der Spaziergang dort einem Galeriebesuch ähnelte.

Der nächste Reisetag brachte uns nach Stralsund und weiter über den Rügendamm auf die Insel Rügen, die flächenmäßig größte deutsche Insel. In der Geschichte sind Dänen, Schweden und Slawen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Weiterhin machen die vielen feinsandigen Badestrände die Insel zu einem beliebten Urlaubsziel. Reet- und Bäderarchitektur sind vielfach baulich prägend, insbesondere auch in Binz, dem größten Seebad auf Rügen. Mit einem Fußmarsch haben wir auch die markanten Kreidefelsen an der Nordostküste, die ja bekanntlich zum Weltnaturerbe gehören, betreten und bewundert.

Auf der Rückfahrt besuchten wir Schwerin, die Landeshauptstadt von MeckPomm. Wie schon Lüneburg, hat auch Schwerin die Stadtrechte von Heinrich dem Löwen erhalten. Als Erinnerung steht hier der Braunschweiger Löwe auf dem "Markt". Ansonsten war Schwerin nie eine Handelsstadt, sondern schon immer eine Behördenstadt. Das Wahrzeichen der Stadt, das Schweriner Schloss, haben wir fußläufig umrundet; vieles erinnert noch an die Exponate der Bundesgartenschau 2009.

"Es war eine schöne Reise.", "Danke, jederzeit wieder.", lautet das Fazit. Somit wird es auch 2022 auf Reisen gehen. Erste Reisepläne wurden geschmiedet.

Text: Martin Ahlers


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