28.08.2019

Hinweis auf die Gefahren der Unkrautvernichtung mit Gasbrennern

Sommer, Hitze, Heckenbrand

Bequeme Unkrautvernichtung ist gefährlich!

Sobald im Sommer das Unkraut sprießt, muss die Feuerwehr zu Heckenbränden ausrücken. Obwohl bereits vielfach vor den Gefahren gewarnt wird, steigt die Einsatzzahl: Im Landkreis Peine rückten die Freiwilligen Feuerwehren in diesem Jahr vermehrt zu Einsätzen aus, die durch die Vernichtung von Unkraut oder ähnliche Tätigkeiten verursacht wurden.

Die Unkrautentfernung mit dem Gasbrenner ist bequem, aber sehr gefährlich. Zum einen kann man sich an der heißen Flamme selbst verletzen, zum anderen geraten schnell Hecken oder andere Pflanzen, die besonders nach längerer Hitze oft sehr trocken sind, in Brand. Da Unkraut meist am Wohnhaus vernichtet wird, ist ein Übergreifen von Heckenbränden auf Wohngebäude und dadurch eine Gefährdung von Menschen, Tieren und Sachwerten möglich.

Ihre Feuerwehr rät: Wenn Sie die Unkrautvernichtung nicht als kostenloses Sportprogramm nutzen und auf die herkömmliche Methode, das Ausrupfen oder Abhacken, zurückgreifen wollen, ergreifen Sie bitte Vorsichtsmaßnahmen. Halten Sie ausreichend Abstand zu Hecken, großen Pflanzen und Gebäuden. Ein bereitgestellter Eimer Wasser oder angeschlossener Gartenschlauch kann kleine Brände löschen und eine Brandausbreitung verhindern.

Text: Kathrin Zimmermann


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