20.12.2018

Beendigung des 250. Sprechfunklehrgangs und Wechsel in der Lehrgangsleitung

Im Feuerwehreinsatz ist der Sprechfunk elementar wichtig, um die Kommunikation sowohl an der Einsatzstelle als auch mit der Rettungsleitstelle sicherzustellen, daher wird jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau für den Sprechfunk ausgebildet.

Lehrgangsteilnehmer des 250. Sprechfunklehrgangs

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Am 24.11.2018 beendete die Kreisfeuerwehr Peine ihren 250. Sprechfunklehrgang. Der erste Funklehrgang auf Kreisebene wurde vom 11. bis 16.06.1979 durchgeführt, insgesamt sind in diesen 250 Lehrgängen 4.252 Kameradinnen und Kameraden auf Kreisebene ausgebildet worden; in der Regel waren jeweils drei Kreisausbilder- Sprechfunk im Lehrgang tätig.

In diese Zeit fiel die Umstellung vom Analog- zum Digitalfunk. Seit Anfang 2015 wird im Sprechfunk in digitaler Form ausgebildet, in der Zeit vom 09.12.2014 - 09.12.2017 wurden zusätzlich in 68 Seminaren 1.438 analog ausgebildete Sprechfunker auf Digitalfunk umgeschult.

Helge Schmidt war seit dem 01.09.1990 in der Kreisausbildung im Bereich Sprechfunk tätig, davon viele Jahre als Lehrgangsleiter. Er hat seine Ausbildertätigkeit nach knapp 28 Jahren nun zum 30.06.2018 beendet. Schmidt hat in 163 Lehrgängen insgesamt 2.911 Kameradinnen und Kameraden ausgebildet, darüber hinaus war er maßgeblich an der Digitalfunk-Umschulung beteiligt.

Anlässlich der Kreisausbilder- Dienstversammlung am 18.12.2018 bedankte sich Kreisausbildungsleiter Jörg Diederichs bei Helge Schmidt sehr herzlich für die geleistete Arbeit in der Kreisausbildung, für den stets sehr kameradschaftlichen Umgang mit allen und für Schmidts ruhige, freundliche, besonnene und stets hilfsbereite Art.

Neuer Leiter der Sprechfunkausbildung wird Dirk Essmann. Er bedankte sich bei seinem Vorgänger dafür, dass dieser den anderen Ausbildern sehr viel beigebracht hat und kündigte an, die Ausbildung in dessen Sinne fortzuführen.

Helge Schmidt stellte rückblickend auf seine Tätigkeit als Ausbilder fest, dass ihm die Kreisausbildung immer sehr viel bedeutet hat; er betonte den besonders guten Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung. Bei einem Blick in alte Unterlagen stellte Schmidt fest, dass die Kreisausbilder 1990 mit den gleichen Alltagsproblemen umzugehen hatten wie heute. Seinem Nachfolger Dirk Essmann überreichte er Dienstanweisungen von 1988 und 1977, die jedoch im Digitalfunk- Zeitalter nur noch historischen Wert haben dürften.

Text: Kathrin Zimmermann


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